Sprachentwicklung

Fast jeden Tag staune ich, welchen Reichtum an Ent­wick­lungs­mög­lich­keiten uns die Natur mit auf den Weg gibt. In der Überzeugung, dass jedes Kind die spontane Tendenz hat, die Welt und somit auch die Sprache selbst zu entdecken, ist meine Haltung geprägt durch großen Respekt vor der Unterschiedlichkeit in Tempo und Qualität der einzelnen (Sprach-)Entwicklungsschritte.

Manchmal verlaufen Prozesse verzögert oder abweichend, kommen nicht in Gang oder geraten ins Stocken. Eltern und Erzieherinnen und Erzieher/Tagespflegepersonen reagieren besorgt, fühlen sich hilflos und suchen Unterstützung. Oder die Kinderärztin bzw. der Kinderarzt sieht Sprachentwicklungsrisiken und empfiehlt therapeutische Hilfe.

In meiner langjährigen Arbeit als Sprachtherapeutin habe ich viel Erfahrung darin gesammelt, Sprachentwicklungsprozesse beim Kind anzuregen, Eltern für die Entwicklungsbedürfnisse ihrer Kinder zu sensibilisieren, ihnen Tipps für eine sprachförderliche Umgebung zu geben oder sie konkret in einer Methode anzuleiten.

Diese Erfahrungen gebe ich mit großer Freude in unterschiedlichen Kontexten weiter.

Der zeitliche Rahmen kann zwischen einer Stunde für einen informativen Vortrag bis hin zu mehrtägigen Workshops oder Seminaren liegen und beinhaltet je nach Anlass einen unterschiedlichen Grad an aktiver Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Themen reichen von früher Sprachanbahnung und entwicklungsunterstützender Kommunikation (siehe Marte Meo) bis zu Tipps und Tricks für Pädagoginnen und Pädagogen im Umgang mit stotternden Kindern.

Mein aktuelles Interesse gilt dem Einfluss der digitalen Medien im Bereich Sprachentwicklung, Erziehung und Elternberatung.
Ich biete zusätzlich auf Anfrage die Ausarbeitung individueller Workshop-Themen an.

Es war ein sehr kurzweiliger Tag und ich werde gleich morgen einige der Tipps von Ihnen mit in die Gruppe nehmen. Ich dachte immer, ich spreche das Stottern von X besser nicht an, weil ihm das peinlich sein könnte. Vielleicht ist es mir viel peinlicher als ihm. Aber jetzt traue ich mir zu, mit ihm darüber zu reden. Ob ich wirklich mal selbst mal Wörter „hüpfen“ lasse, weiß ich noch nicht.

Vielen Dank auch für die tollen Bilderbuchempfehlungen zum Thema Stottern, Anderssein und Stärkung der Selbstwirksamkeit.

Lisa N., Erzieherin, nach der Teilnahme zum Thema Stottern im Vorschulalter

Liebe Frau Burger, ich möchte Ihnen für diesen erfrischenden und sehr informativen Workshop danken. Besonders die Anregungen, wie ich mit den Eltern gut ins Gespräch kommen kann, wenn ich wegen der Sprachentwicklung ihres Kindes besorgt bin, haben mir gut gefallen. Das Video von der Wickelsituation und Ihre Erläuterungen dazu fand ich sehr aufschlussreich für mich. Gerne mehr davon.

T.S., Kindertagespflegerin, nach der Teilnahme an einem Workshop zum Thema „…und wenn es mit dem Sprechen nicht so klappt?“